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Chronologie

Das Projekt Zukunft ist ein 1983 gegründeter soziokultureller Verein im ländlichen Raum.

Von 1985 bis 90 haben wir in Horb-Nordstetten die Gaststätte Maier betrieben. 1991 bis 98 hatten wir im "Talhaus" in der Horber Altstadt unser Domizil. Seit Anfang Februar 1999 sind wir Mitpächter des "Klosters" eines mittelalterlichen Gebäudes, das gerade noch vor dem Abriss gerettet werden konnte.

Das Projekt Zukunft nennt einen großzügigen Veranstaltungsraum, einen Besprechungs-, einen Seminarraum sowie einen Büroraum sein Eigen. Die Kulturgaststätte "Kloster" ist vom Projekt Zukunft verpachtet.

 

Chronologie im Detail

1982

1982: „Wir wollen neue Lebens- und Arbeitsperspektiven auf dem Lande entwickeln!"

Ende 1982/Anfang 1983 ziehen Walle Sayer und Helmut Loschko (beide konsequente Kriegsdienstverweigerer) mit dem Provinzbuchkoffer (einem mobilen Buchladen) und einem Kasperletheater mit dem Titel „Stell’ dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – auch Du nicht?" durch die Region zwischen Rottenburg und Horb. Sie kommen sogar nach Bittelbronn bei Horb!

1983

1983: „Von der Initiative zum Verein mit basisdemokratischen Statuten!"

20.2.1983: Ein Treffen Interessierter bei Walle in Bierlingen (Vorbereitung der Vereinsgründung).

25.März 1983: Gründungsversammlung des Projekt Zukunft in Rottenburg-Hailfingen. Helmut

Loschko wird 1.Vorsitzender, Birgitt Mock und Walle Sayer 2.Vorsitzende.

Sommer 1983: Infostand beim Empfinger Zeltfestival mit den Pudhys, Eloy und Country Joe McDonald. Zwei kleine „Grüne Broschüren" unter 350 Büchern des Provinzbuchkoffers erregten die Junge Union Empfingen: „Es sei schlechter politischer Stil, wenn wie in Empfingen an einem Stand neben vielen anderen Dingen die Programme der Grünen angeboten wurden, ohne daß dieser Stand deutlich als der einer politischen Partei erkennbar sei." (Zeitungszitat).

1.9.1983: Eintrag in das Vereinsregister unter Nr.168 beim Amtsgericht Rottenburg.

September 1983: Das Überalltheater des Projekt Zukunft erringt mit seinem selbst verfaßten Stück „Überall isch (fascht) überall" (über die Situation von Jugendlichen in ländlichen Raum) beim

Kleinkunstpreis-Wettbewerb in Freudenstadt den mit 75 DM dotierten zweiten Platz und fährt am 25.11.1983 zur Landesausscheidung nach Mannheim.

Oktober 1983: Das „Projekt Zukunft Info Nr.1" mit der Satzung, einer Bestellliste des Provinzbuchkoffers (PBK) und Zeitungsartikeln zum Überalltheater erscheint. „Wo kommen wir hin, wenn jeder sagt, wo kommen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Zitat aus diesem Mitgliederrundbrief)

28.-30.10.1983: „Projektfescht" in Kiebingen (Workshops zu „Frieden", „Frauen", „Dorf" und „Jugendraum Bieringen" – Kultur mit „Los Gringos", Klaus-Dieter Morlok aus Horb, „Murx Brothers" und Walle Sayer. Vom Workshop „Frauen" berichtet die Rundfunksendung „Point".

18.12.1983: Mitgliederversammlung in Bondorf („unter der Katholischen Kirche") -  anwesend: 24 Mitglieder (von 47) und zwei Gäste. Damalige Aktivitäten:
Das Überall-Theater mit 11 Akteuren hat sein Theaterstück bereits 12mal aufgeführt und bringt sogar eine Broschüre heraus. Für den Provinzbuchkoffer (PBK) zeichnen Walle Sayer, Martina Hammer und Joe Öfner verantwortlich. Die Kneipen- und Haussuche und das Angebot an „alternativen" Bildungsangeboten soll intensiviert werden. „Die private Beratung für Kriegsdienstverweigerer wird in den Verein integriert." (Zitat). Der Aufruf zur Blockade und Demonstration gegen die geplante „Nachrüstung" am 6.1.1984 in Mutlangen wird beschlossen.

1984

1984: „Wir sollten Projektarbeit und persönliche Freizeit nicht so trennen!"

27.1.1984: Das Projekt Zukunft erreicht 54 Mitglieder und muß auch seinen ersten Austritt „verkraften". Damit hat Annette Mock die Mitgliederschätzwette vor Jürgen Lux gewonnen. „Die 15 DM Gewinn schenkt sie uns hoffentlich!" (Zitat aus dem Protokoll der Projektteamsitzung)

23.4.1984 Aufruf und Teilnahme beim Ostermarsch in Schwäbisch Gmünd mit anschließender Demonstration in Mutlangen (gegen den geplanten NATO-Doppelbeschluß zur „Nachrüstung").

17.5.1984: In Zusammenarbeit mit dem Tübinger Verein für Friedenspädagogik Lesung von Erich Fried im Horber Talhaus. „Die ganze Sache kostet 300 DM!" (Zitat aus dem damaligen Protokoll). Wer konnte damals ahnen, daß wir Anfang 1992 ganz ins Talhaus ziehen würden?!

20.5.1984: „Sonntagssitzung" bei Martina Hammer und Joe Öfner in Hailfingen: „Ich habe Angst, ob wir das mit der Kneipe packen..." (Annette Mock) „Wir sind miteinander weitergekommen und ich glaube, daß wir die Kneipe schon miteinander in Griff bekommen." (Joe Öfner) „Was bei mir ab Sommer läuft ist unklar. Deshalb verspüre ich auch einen Drang zu selbst bestimmter Arbeit, z.B. in der Kneipe. Mir bleibt nichts anderes übrig." (Walle Sayer) „Wir sollten Projektarbeit und persönliche Freizeit nicht so trennen!" (Helmut Loschko) „Theo (Nutz)  hat gegenwärtig aber kaum Engagement und Eigeninitiative, aber vielleicht kommt dies bei konkreten Sachen." „Zusammenfassung: Walle (Sayer), Hemme (Helmut Loschko) und evtl. Birgitt (Mock) könnten voll in die Kneipe einsteigen. Bei den anderen ändert sich grad nicht viel. Ins Haus einziehen könnten zusätzlich noch Joe (Öfner) und Martina (Hammer)." (Zitate Protokoll vom 23.5.1984)

18.-22.7.1984: Aktionswoche im Bierlinger Rössle mit Veranstaltungen zum Verein, zum Thema „Bauern heute",  mit der Folkgruppe „Saatkorn", mit Walle Sayer und einer Disco („Jump!")

23.9.1984: Walle Sayer und Theo Nutz sind mit dem Provinzbuchkoffer beim Horber Friedensfest im Steinhaus und hören erstmals etwas von einem „Maier" in Nordstetten, der zu verpachten ist.

29.9.1984: Teilnahme am Menschennetz „Keine Kriegsvorbereitung im Fulda Gap"in Fulda.

8.12.1984: Das Überalltheater plant ein neues Stück zum Thema „Arbeitslosigkeit". Walle Sayer und Horst Köhler stellen sich mit verstecktem Kassettenrecorder als zwei jugendliche Arbeitslose auf die Königsstraße in Stuttgart, um Reaktionen der Passanten zu sammeln.

1985

1985: „Wir geben unserer Zukunft ein Zuhause: Gaststätte Maier in Nordstetten!"

Januar 1985: „Unserer Kulturkneipe mitten im Dorf sind wir schon ganz nahe!!!" (Zitat PZ-Info).

20.1.1985: Treffen einer Arbeitsgruppe in Hailfingen zum Thema „Unsere Kulturkneipe".

24.2.1985: Mitgliederversammlung zum Thema „Anpachtung der Gaststätte Maier in Nordstetten". Eine Darlehensaktion „Gaststätte" wird gestartet und bringt fast 12 000 DM „Startkapital".

13./14.4.1985: Projektwochenende in Oberginsbach. Walle Sayer löst Helmut Loschko als 1.Vorsitzenden ab. Annette Mock und Ewald Loschko werden neue 2.Vorsitzende.

5.5.1985: Außerordentliche Mitgliederversammlung - erstmals im „Maier" in Nordstetten.

1.7.1985: Um 15.00 Uhr öffnet die „Gaststätte Maier" erstmals!

11.7.1985: Um 20.18 Uhr berichtet Oskar Zerlacher in der ARD-Fernsehsendung „Eigentlich

herrscht Ruhe auf dem Land" über den Einzug des Projekt Zukunft in den „Maier".

12.7.-14.7.1985: Eröffnungswochenende im „Maier" mit Thomas Felder (Liedermacher), Lyrik von Walle Sayer und Bernhard Hurm/Uwe Zellmer vom Theater Lindenhof in Melchingen. „Mit >No future< haben sie nichts im Sinn, ganz im Gegenteil, >Projekt Zukunft< nennen die Macher ihre Initiative (im Hinterkopf wohl das >Prinzip Hoffnung<). Jedenfalls wollen sie ein bißchen >Äkschen< aufs Land bringen, wenn´s geht mit Niveau." (Paula Pank/Südwestpresse).

September 1985: Ein kleiner Rundbrief von Helmut Loschko erscheint: „Nun leben Walle, Theo, Birgitt, Simon und ich (Hemme) schon seit über drei Monaten hier in Nordstetten und betreiben mit Hilfe vieler Projektmitglieder die >Gaststätte Maier<. Eine gewisse Arbeitsüberlastung war schon nach wenigen Wochen zu spüren. Dazu kam dann die unsichere Finanzlage, erst vor einer Woche bekamen Walle, Birgitt, Annette Baur und Hemme je 400.—DM als ersten „Arbeitslohn" überwiesen. Gleichzeitig will ich an dieser Stelle auch nicht verschweigen, daß wir auch durch unser Zusammenziehen und die gemeinsame Kneipenarbeit oft >aneinandergeraten< oder >jeder in sich hinein schluckt<, aber hoffentlich schaffen wir es weiterhin wenigstens Ansatz weise darüber zu sprechen..." (Zitat Kleiner Mitgliederrundbrief ).

21.9.1985: Erstes Rockcafé zum Thema „Urlaub", spätere Themen sind „Liebe" und „Umwelt".

7.12.1985: Premiere des Rülps-Theaters aus Wiesenstetten mit „Mensch Mädchen".

Dezember 1985: Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Horb und Verlegung des Vereinssitzes nach Nordstetten.

1986

1986: „Auf dem Weg  zur soziokulturellen Einrichtung in Horb!"

4.2.1986: Info-Veranstaltung mit Helmut Loschko zur geplanten Daimler-Teststrecke in Boxberg.

16.2.1986: Mitgliederversammlung: Ewald Loschko wird 1.Vorsitzender des PZ und ist es noch heute. Er löst Walle Sayer ab, da dieser als Maier-Angestellter kein Vorstand mehr sein darf.

22.3.1986: „>Wegen Überfüllung geschlossen< stand am Samstag an der Tür zum Nordstetter Gasthaus >Maier<. Und das hatte seinen Grund: nach fast dreivierteljähriger Pause trat die Empfinger Rockband >Second Adventure< wieder vors Publikum. Über 200 Fans zählte man im Saal des >Maier<. Über 100 Gäste mußte der veranstaltende Verein >Projekt Zukunft< wieder nach Hause schicken. (Zitat Schwarzwälder Bote vom 25.3.1986).

29.6.1986: „Ein-Jahr-Maier-Fest" mit Matinée durch das Betraer Streichorchester, Info-Markt und Ausstellung „Ein Jahr Maier", Bunter Abend mit Murx Brothers und eigener Maier-Revue.

April 1986: Das Projekt Zukunft wird Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren und Initiativen in Baden-Württemberg (kurz: LAKS).

13.9.1986: Um 16 Uhr findet  zum ersten Mal ein Kinderprogramm des Projekt Zukunft statt. Die Südwestpresse schreibt: „Da die Stadt Horb das Kinderprogramm des Projekt Zukunft finanziell unterstützt (mit 100 Mark pro Vorstellung), ist der Eintritt niedrig gehalten." (Zitat Südwestpresse). An diesem Tag feiert übrigens auch noch „Maier"-Bewohner Walle Sayer seinen 26.Geburtstag!

31.8.1986: „Provinztag" mit Vorstellung des Buches „Haß-Liebe-Provinz" durch Walle Sayer und der Aufführung des Films „Daheim sterben die Leut". Danach auch „Stöpselkontrolle im Maier"!

27.9.1986: Die Tübinger „Grupo Sal" eröffnet eine Nicaragua-Woche. Helmut Loschko wird 30!

Zum Abschluß der Woche diskutieren Dr. Rainer Nagel (SPD), Michael Theurer (FDP – noch keine 20 Jahre alt, der heutige Horber OB!!), Siegfried Gack (Zentralamerikakomitée Tübingen), Hermann Glück (CDU), Wolf Hoffmann (Die Grünen) mit  Ewald Loschko (Projekt Zukunft).

18.12.1986: Jiddischer Abend mit Thomas Friz („Zupfgeigenhansel") und Gerhard Graf.

1987

1987: „Gaststätte Maier wird zum kultur-politischen Faktor in der Region!"

Februar 1987: Das neue PZ-Info widmet sich u.a. dem Thema „Regionaler Ansatz".

20.2.1987: Der erste der legendären „alternativen Maier-Hausbälle" zur Fasnet findet statt.

24.2.1987: Erstmals lädt das Projekt Zukunft folgende Gruppen, Initiativen und Parteien zum „Horber Initiativentreff" in die „Gaststätte Maier" ein: Kultur- und Theaterforum Nordstetten, Horber Initiative für den Frieden, Friedensinitiative Sulz, Jugendzentrum Wasserturm Horb, Bürgerinitiative gegen Atomanlagen Horb, Aktionseinheit zum Volksentscheid Horb, Die Grünen Horb, Bund der Katholischen Jugend (BDKJ) Horb, Pax Christi Gruppe Horb, Kulturverein KUSS Horb, Volkshochschule Horb, Autorengruppe Horb, Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Nordstetten, Jugendförderkreis Horb, Evangelisches Jugendwerk Horb, Bund für Umweltschutz (BUND) Horb, Jugendhaus Nagold, Friedenskreis Empfingen, Junge Liberale (Julis) Horb, Jungsozialisten (Jusos) Horb, Junge Union (Horb). Leider oder natürlich kamen nicht alle!

15.3.1987: Mitgliederversammlung in Nordstetten. Der Verein hat inzwischen 103 Mitglieder!

6.4.1987: Horber Initiative gegen die Volkszählung gründet sich in der „Gaststätte Maier".

30.4.1987: Der städtische Vollzugsbeamte Kratschmann stellt zwischen 21.45 Uhr  und 22.45 Uhr vier Strafzettel für „falsch" geparkte Fahrzeuge von „Maier"-Gästen aus. Weil andere Gaststätten unbehelligt bleiben, erfolgt am 25.5.1987 ein offizielles Protestschreiben des Projekt Zukunft an das Ordnungsamt der Stadt Horb: „Sie dürfen uns glauben, es geht uns nicht um das Anschwärzen von anderen Gaststätten, ganz sicher nicht. Jedoch, das dürfen Sie uns auch glauben, werden wir es uns nicht gefallen lassen, wenn hier so offensichtlich mit zweierlei „Straf-Maß" gemessen wird." (Zitat)

29.5.1987: Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Volkszählung mit Vertretern aller Parteien. Auch dieses Thema veranlaßt das Projekt Zukunft am 3.3.1988 auf Pressemitteilungen der Horber CDU-Stadtratsfraktion schriftlich zu reagieren. „Sicher werden Sie verstehen, daß wir mit Ihren Aussagen über unserer Kulturarbeit, so wie wir sie aus der Presse entnehmen konnten, nicht in allen Bereichen einverstanden sein können. Es sind in erster Linie zwei Dinge, die so nicht stimmen. Zum einen haben wir betreffs der Bezuschussung durch die Stadt Horb noch nie einen „Blanko-Scheck" verlangt. Ganz im Gegenteil, unsere Anträge auf Bezuschussung beschränkten sich bisher immer auf unser Kinderprogramm und für 1986 auf unser Literaturprogramm. Ihren Vorwurf, bei uns im „Maier" gibt es Veranstaltungen, die zum Rechtsbruch aufrufen, weisen wir zurück. Sicher haben Sie bei dieser Feststellung an unsere Veranstaltungen zur Volkszählung 1987 gedacht. Wir meinen, daß wir dieses Thema sehr sachlich und auch breitgefächert angegangen sind. So gab es bei uns im „Maier" zu diesem Thema eine Podiumsdiskussion, an der auch der Landtagsabgeordnete, Herr Schneider (CDU-Stadtverbandsvorsitzender Horb), teilnahm. Soweit wir wissen, die einzige Veranstaltung dieser Art in Baden-Württemberg. Und Sie werden sicher mit uns einverstanden sein, daß Herr Schneider nicht an einer Veranstaltung teilgenommen hätte, bei der zum Rechtsbruch aufgerufen wird. Unsere Kulturarbeit in der Provinz unterscheidet sich sicher von der Arbeit z.B. der Vereine, der Volkshochschule u.ä. Aber wir glauben, daß dies gut so ist, daß gerade diese andere Kultur auch ein Recht auf Existenz hat." (Zitat Brief an die CDU-Fraktion).

4./5.7.1987: Beim „Zwei-Jahres-Fest" treten die Rockband „Print", „Johnny & Abba", das Rülps-Theater und „Ein-Mann-Band" Manne Kraus auf. Bierrutsche und Nagelbrett haben Premiere.

22.8.1987: Julia Walch, Mitarbeiterin der ersten Jahre, stirbt. Unsere Kranzaufschrift lautet: „Es gibt einen Anfang, jenseits dieser Mauern" (Sergio Vesely). Julia schrieb 1984 im PZ-Info: „Jedenfalls ist das Projekt Zukunft noch neu und offen für Ideen, und je mehr Leute sich einbringen, um so besser kann das Ziel von der >lebendigen Kultur- (und Friedens)arbeit" auf dem Lande erreicht werden. PZ soll keine Sache von 10 der 11 Gründungsmitglieder sein." (Zitat Info).

November 1987: Friedenswoche zum Thema „Chile" und Tagung der LAKS (Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren) Baden-Württemberg im „Maier".

12.12.1987: „Fünf Dortmunder Jungs heizten ein: Das Comeback in Nordstetten, >bei Horb am Rhein<, war die Rückkehr an die Stätte ihres größten Erfolges: Der zweite Auftritt von >Ape, Beck & Brinkmann< geriet im beinahe aus den Nähten platzenden und während des Konzerts schier aus den Fugen geratenden >Maier< zu einem Akt der Huldigung." (Zitat Südwestpresse 14.12.1987).

1988

1988: „Kulturprogramm weitet sich aus: Zuschauerdurchschnitt liegt bei 60 Personen!"

Januar 1988: Gandhi-Woche mit der Ausstellung „My life is my message", dem Gandhi-Film, dem Friedensforscher Wolfgang Sternstein und einem Auftritt der Reutlinger Gruppe „Aufwind".

Februar 1988: Erste Kaufgespräche mit der Familie Maier.

12.2. 1988: „Maierri, Maierro" bei der „Fasnets-Maier-Revue" mit „08/15", „Walli Maggi", den „Niederlachtigallen", den „Drei Not-Futures", Theo „the Snake", dem Kraftprotz „Loschko- Gorbatschow" und  „Hemme Hanuschko". Der ganze Abend wird von „Crazy" Manne Kraus auf Video festgehalten. Manne hat den „Grand  Canyon" durchschwommen und wird beim Training für einen Städte-Thriathlon ums Leben kommen. Mit seinen Auftritten als „Ein-Mann-Band" bei unseren „Maier"-Hocketsen und mit seinem Freund im Saal hat auch er PZ-Geschichte geschrieben.

29.5.1988: Mitgliederversammlung im „Maier": 125 Mitglieder; Landeszuschüsse für soziokulturelle Zentren in gleicher Höhe wie die kommunale Förderung - die Stadt Horb gibt weiterhin nur 1000 DM pro Jahr; Ewald Loschko wird in den Sprecherrat der LAKS Baden-Württemberg gewählt und vertritt das PZ auch heute noch in diesem landespolitischen Gremium.

26.6.1988: Der Verein „Eigenständigen Regionalentwicklung (ER) Baden-Württemberg" (Herausgeber der  Zeitschrift „PRO REGIO") wird in der „Gaststätte Maier" gegründet. Helmut Loschko wird in den ER-Vorstand gewählt. Der Verein löst sich im Jahre 2001 im „Kloster" wieder auf. Walle Sayer und Helmut Loschko arbeiten später noch am Modellprojekt des ER Baden-Württemberg zum Thema „Wandlungen innerhalb der ländlichen Sozio-Kultur-Landschaft" mit. Sie besuchen im Rahmen dieser Arbeit fast alle soziokulturellen Initiativen Baden- Württembergs, die im ländlichen Raum angesiedelt sind. Das Modellprojekt wird als Broschüre veröffentlicht.

31.10.1988: Der „Projekt Zukunft" belegt beim Horber Fußball-Hallenwetz den 25. von 50 Plätzen. Später hat das „Projekt Zukunft" um seinen Coach Walle Sayer sogar einmal die Nordstetter Fußball-Dorfmeisterschaft für Hobbymannschaften gewonnen. Der Pokal ist jetzt im Kloster-Büro!

1989

1989: „Gaststättenbetrieb fordert Tribut - inhaltliche regionalpolitische Arbeit stagniert!"

21.-23.1.1989: Projektwochenende im Tagungshaus Köllbachhaus, Simmersfeld.

März 1989: Der PZ-Mitgliederrundbrief informiert darüber, daß in der Gaststätte „Maier" Nicaragua-Bananen zum Solidaritätspreis von 2,70 DM pro kg verkauft werden. In dem Kilopreis sind 50 Pfennig als Soli-Beitrag enthalten. Diese „Bananen"-Aktion wendet sich gegen den Handelsstopp der USA gegen Nicaragua. Zu dieser Zeit gab es im „Maier" bei nachlassender „Solidarität" öfters „Bananen-Milch". Das Rülpstheater wird dies zwei Jahre später (in Anlehnung an einen Harry Belafonte-Song) wie folgt besingen: „Theo und Walle,  d´Bananen sind do!"

8.4.1989: Mitgliederversammlung im „Maier": Erstmals findet, dank der Praktikantin Sabine Dziobek (Fachhochschule für Sozialwesen Freiburg), ein Workschop „Maskenbau" statt.

23.5.1989: Podiumsdiskussion im Rahmen der „Aktionswoche gegen Rechtsradikalismus und gegen Ausländerfeindlichkeit".

Herbst 1989: Ein Kulturdiskussionspapier des Vereins Projekt Zukunft zur ländlichen Kultur mit konzeptionellen Vorschlägen zur Vernetzung der Kulturarbeit im ländlichen Raum und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen mit dem Ziel, den „Maier" zu erhalten, wird erarbeitet. Dieses Diskussionspapier stellt zusammen mit einer Studienarbeit von Roland Raith (Uni Mainz) den Inhalt der „roten" Broschüre mit dem Titel „Projekt Zukunft e.V. – Ein Rückblick nach vorn! – Ländliche Kulturarbeit am Beispiel der Gaststätte >Maier< Nordstetten" dar.

1990

1990: „Fünf Jahre >Gaststätte Maier< - Finanzkonzepte müssen her!"

April 1990: Im PZ-Mitgliederrundbrief und bei der Mitgliederversammlung am 19.5.1990 wird der mögliche Kauf des Maier-Gebäudes diskutiert. Gleichzeitig wird das Horber Spielmobil „PotzblitZ" (eine Ansammlung von Spielgeräten für „Draußen" zum Ausleihen) ausgeweitet.

November 1990: Der „Info-Unimog" der bundesweiten Aktion „Entrüstet Daimler!" ist zu Gast im Nordstetten. Am Abend findet im „Maier" eine Info-Veranstaltung statt, am nächsten Tag fährt der „Unimog" weiter zur Demonstration nach Stuttgart.

1991

1991: „Maier steht auf der Kippe – Gaststätte soll verkauft werden!"           

24.1.1991: Beginn der „China-Wochen" im „Maier" - eine Solidaritätsveranstaltung von Patricia und Werner (Pomi) Pomorin aus Rohrdorf. (Des heutigen Kloster-Kochs Einstand beim „PZ" also!)

4.2.1991: „Lieber glei´ Fasnet! – Wie ein >Maier<-Abend zum Gedenktag wurde" (Zitat). So betitelte Südwestpresse-Redakteur Johannes Klomfaß (jo) den Antikriegstag des Projekt Zukunft am 1.2.1991. Das Projekt Zukunft hatte den geplanten Fasnets-Hausball wegen des Golfkrieges abgesagt. Dieser Artikel löst eine wahre Flut an Leserbriefen aus.

11./12.5.1991: Joe Öfner nimmt an der „Tour der Projekte" der „Eigenständigen Regionalentwicklung (ER) Baden-Württemberg" teil und berichtet in einem Mitgliederrundbrief.

22.6.1991: Mitgliederversammlung zur Zukunft des „Maiers". Im Mitgliederrundbrief heißt es: „Maier wird verkauft – unsere Zukunft ist unsicher! Ab 1.1.1992 kein Kulturprogramm mehr in Nordstetten." (Zitat Ewald Loschko). Ein Kauf ist für das Projekt Zukunft leider nicht realisierbar. Eine große Unterschriftenaktion mit der Aufforderung an die Stadt Horb, bei der Suche nach geeigneten Räumen kurz- und langfristig behilflich zu sein und durch einen höheren finanziellen Zuschuß auch weiterhin Kulturarbeit des Projekt Zukunft zu ermöglichen, wird gestartet.

1.7.1991: Dieser Aufruf wird von Helmut Loschko beim Konzert der bayrischen „Biermösl Blosn" und dem Kabarettisten Gerhard Polt in der Horber Hohenberghalle vor über 700 Menschen verlesen. 953 Menschen aus Horb und Umgebung unterstützen diesen Aufruf mit ihrer Unterschrift. Am 30.10.1991 werden die Unterschriften an die Stadt Horb übergeben.

Juli 1991: Die sechste und letzte „Maier-Hockete" im „Maier-Garten" findet statt.

17.10.1991: Eine telefonische Bombendrohung „Heute Nacht geht der Maier hoch!" geht gegen 18 Uhr bei der Horber Redaktion des Schwarzwälder Boten und in der Gaststätte „Maier" ein. Der Anruf galt einem, am gleichen Tag stattfindenden Vorbereitungstreffen einer Demonstration zum Thema „Gegen Fremdenhaß und Ausländerfeindlichkeit - Solidarität mit ausländischen Mitmenschen". Das Treffen findet unter dem Schutz von Kripo-Beamten statt.

9.11.1991: Die Demonstration „Gegen Fremdenhaß und Ausländerfeindlichkeit" führt vom Horber „Flößerwasen" zum „Unteren Markt". Dort findet eine Kundgebung vor fast 200 Menschen statt. Es spielt die Rockband „Second Adventure", es sprechen  u.a. Pfarrer Michel (Mühlen) und Helmut Loschko. Lothar Eberhardt erstellt eine Dokumentation darüber.

7. 12.1991: Große „Maier"-Abschiedsveranstaltung  mit „Second Adventure". Johannes Klomfaß (Südwestpresse Horb) titelt und schreibt: „>Maier<-Familie feiert Beerdigung. - Und zuletzt werden auch alle anderen begreifen, daß Nordstetten etwas Bedeutendes verloren hat." (Zitat)

9.12.1991: Nach der Geburtstagsfeier von Werner Breininger bleibt der „Maier"  endgültig geschlossen. Am 22.12.1991 findet – letztmals - die Weihnachtsfeier der Horber Initiative für den Frieden im Gastraum des „Maier" statt. Es wird der Dokumentarfilm „Bericht aus einem zerschlagenen Land" über die Situation im Irak nach dem Golfkrieg gezeigt.

31.12.1991: Der Pachtvertrag zwischen Familie Carl Maier, Nordstetten und dem Projekt Zukunft  endet. „Was blieb von 6,5 Jahren Kulturkneipe und Provinzarbeit außer vielen Erinnerungen?

71 Konzerte, 43 Theaterveranstaltungen, 46 Kinderveranstaltungen und 6 Dichterlesungen bei einem städtischen Zuschuß von insgesamt 6 100 DM – nicht jährlich – sondern insgesamt für die ganzen Jahre von 1985 bis 1991." (Zitat Ewald Loschko).

1992

1992: „Der >Maier< ist tot, es lebe das Projekt Zukunft im >Talhaus<!"

14.3.1992: Die „Talhaus-Ära" beginnt mit dem Kinderprogramm „Clown Heini". Der Kellerraum in der 500 Jahre alten Scheune, dem privaten Wohnhaus der Familie Michielin, in der Altheimer Straße in Horb wird für über 6 Jahre die Wirkungs- und Veranstaltungsstätte des Vereins Projekt Zukunft. Die Stadt Horb vervierfacht glücklicherweise den Zuschuß auf jährlich 4000 DM.

16.5.1992: Mitgliederversammlung mit einem Rückblick auf die letzten Monate „Maier" und einem Ausblick auf das „Talhaus". Ziele: Weitere Kultur- und Provinzarbeit in der Region Horb. Ausbau des Spielmobils „PotzblitZ". Weiterhin Aufbau eines soziokulturellen Zentrums im ländlichen Raum. „Geringfügige" Anstellung von Helmut Loschko als „Provinzarbeiter". (Zitat Protokoll)

29.6.1992: Kabarettistin Lisa Fitz tritt mit „Geld macht geil" in der Horber Hohenberghalle auf.

Juli 1992: Die siebte „Maier-Hocketse" findet vor dem Nordstetter Schloss im Festzelt statt.

September 1992: Das Projektteam entscheidet sich gegen einen Umzug in den „Seewald" bei Grünmettstetten. Ein solches Angebot gab es vom neuen Eigentümer des früheren Jazz-Clubs.

3.11.1992: „500 Jahre Kolonialismus – El Salvador – Land zwischen Krieg und Frieden" lautet er Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe mit  José Oliver, Svantje Sanchez und einer Posterausstellung.

Dezember 1992: Mit dem Stand Nr.41 beteiligt sich das PZ beim Horber Weihnachtsmarkt.

1993-98: „PZ im >Talhaus<: Kultur live, kritisch und pur!"

1993

12.2.1993: Fasnet im Talhaus unter dem Motto „Mer hälts jo sonst im Kopf ned aus! – Lupf mi s´isch Fasnet! – Nordstette ohne Maier ist, wie Hemme ohne Büttenrede"! wird zum „Flop"!

März 1993: Im PZ-Info findet sich folgende Anzeige: „Wir verkaufen aus alten Maier-Beständen, gut erhalten und preiswert: ein Essen-Warmhaltebad 200 DM; eine Gefriertruhe 200 DM; ein Folienschweißgerät und ein Elektromesser je 20 DM; ein Handrührgerät 30 DM; eine Küchenmaschine mit Schnitzelwerk 80 DM; die große >Maier<-Friteuse 2000 DM" (Zitat PZ-Info)

3./4.7.1993: „Zelt-Hocketse" auf dem Parkplatz vorm „Talhaus" mit  „Second Adventure", einem Matinée, dem Spielmobil „Potzblitz" und seiner Schminkarena. (Den Kinslers sei Dank!)

25.9.1993: Das Projekt Zukunft beteiligt sich mit einem Konzert der Gruppe „Grenzgänger" im „Talhaus" an der Woche der Ausländischen MitbürgerInnen.

1.11.1993: Die „Drogeriemarktk(l)ette Schlecker" zieht in Nordstetten ins neu sanierte Gebäude der früheren „Gaststätte Maier" ein. Dies ist mit ein Grund, warum Helmut Loschko erst nach 10 Jahren - am 1.1.2002 - wieder das Haus „Maier" betritt. Nach Zwischenspiel als „Zig-Zag" nun Pizzeria.

1994

29.1.1994: Die Schweizer „Cabarettistin" Franziska Bodmer zeigt „Omoluk" – genial!

4.2.1994: Erstes „Amazonen"-Café im „Talhaus" mit einer Lesung „Wechselbäder" von Daniela Bok. „Jeden ersten Montagabend im Monat treffen sich im Talhaus Frauen!" (Zitat PZ-Info)

10.5.1994: Das Melchinger Theater Lindenhof spielt in der Hohenberghalle ihren „Polenweiher".

Pfingsten 1994: Erstmals findet die „PZ-Kinderfreizeit" bei Trudi Vogel im Montafon statt.

10.6.1994: Podiumsdiskussion „Kultur im ländlichen Raum" mit VertreterInnen der Landtagsfraktionen. Moderation übernimmt Andreas Kämpf von der LAKS Baden-Württemberg.

3./4.8.1994: Das Projekt Zukunft beteiligt sich am „1. Horber Kinder-Sommerferien-Programm" mit einer Schminkarena durch Biggi Folz aus Börstingen, die nun irgendwo in Marseille lebt.

September 1994: Im seinem Grußwort schreibt Uwe Zellmer, Theater Lindenhof Melchingen: „Schön, daß ihr dageblieben seid, in unserer Welt-Provinz!" (Zitat PZ-Programm-Info).

21.9.1994: Walle Sayer erhält in der Schloßscheuer zu Horb-Dettingen den „Thaddäus-Troll-Preis".

Oktober 1994: Das Theater Tambambura bietet im „Talhaus" ein Körper-Theater-Seminar an.

11.12.1994: Michael Theurers rauschende OB-Wahlparty findet im „Talhaus" statt.

1995

11.3.1995: Erstmals findet die Jazz-Reihe des Projekt Zukunft mit der Tübinger Gruppe „Modern Walkin" statt. Am 10.6.1995 steigt zudem die „Erste Horber Jazz-Session" im „Talhaus". Beides initiiert und organisiert  von Georg Schaumlöffel, damals Rexingen, heute bei Bamberg.

6.5.1995: Eröffnung der Ausstellung „Ein Weg führt nach Horb. Der andere ins Gas. – Erinnerung an die Judenverfolgung in Horb", zusammengestellt von Walle Sayer und Helmut Loschko.

23./24.9.1995: Die „Samba-Initiative" Horb und das Projekt Zukunft führen im „Talhaus" einen „Samba Batucada"-Workshop durch.

Oktober 1995: Bei der Veranstaltungsreihe „Deutschland Herbst 1995" im „Talhaus" wird der DDR-Spielfilm „Der geteilte Himmel" von Konrad Wolf gezeigt, treten mit Ulf Annel, Stephan Krawczyk und Wulf Kirsten Künstler aus der früheren DDR auf, hält Ralf Winkle, Stuttgart einen Vortrag und findet ein „DDR-Stammtisch" für Horber „Ossis" und Horber „Wessis" statt.

13.11.1995: Jürgen Grässlin hält seinen Vortrag „Daimler Benz – Der Konzern und die Republik".

20.11.1995 Erstmals öffentliche Beratung für Kriegsdienstverweigerer im „Talhaus" durch Frercks Hartwig von der Horber Initiative für den Frieden. Später werden sich auch noch die Horber Briefmarkenfreunde regelmäßig im „Talhaus" treffen. „Ein Kulturzentrum im Kleinen!"

1996

Januar 1996: Das mögliche Kulturzentrum „Kloster" wird in den Mittelpunkt der Arbeit des Projekt Zukunft gerückt und als Vision im Vorwort des neuen Programm-Infos „erträumt"!

8.3.1996: Wieder einmal treffen sich die PZ-Mitglieder zum Kopieren, zum Legen, zum Heften und zum Kuvertieren des neuen Programminfos. Der Fotokopierer läuft den ganzen Tag „heiß".

19.4.1996: Der offizielle „Spatenstich" beim früheren Franziskannerinnenkloster erfolgt.

20.4.1996: Der Horber „Kulturtreff" löst sich auf. „Die geringen Zuschauerzahlen entmutigten letztlich die Organisatoren. Es lag nicht am Geld." (Zitat Südwestpresse)

22.9.1996: Teilnahme am 2.Horber Klosterfest mit dem Spielmobil „PlotzblitZ".

26.11.1996: Der Verein schreibt an den „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Michael, mit Erstaunen haben wir festgestellt, daß in der neu erschienenen Broschüre über Horb z.B. die gewerblichen Fitness-Center aufgeführt sind, aber das PROJEKT ZUKUNFT mit seiner seit 12 Jahren ehrenamtlichen Kulturarbeit in Horb keine Erwähnung findet. Sollte diese Broschüre nochmals aufgelegt werden, bitten wir um Aufnahme des PROJEKT ZUKUNFT." (Zitat Brief)

1997

Februar 1997: Eine weitere Jazz-Session im „Talhaus" wird zum „Klavier-Einweihungsfest".

16.2.1997: Die Mitgliederversammlung des Projekt Zukunft besichtigt vor ihrer Sitzung im „Talhaus" die Baustelle „Nonnenkloster", welche  schon am 5.4.1997 Richtfest hat.

April 1997: Werner „Pomi" Pomorin, der zukünftige  Koch der „Kulturgaststätte Kloster" sucht in seinem Porträt im neuen Programm-Info „eine interessierte Person, die sich vorstellen könnte, die Leitung des Kneipenbereichs zu übernehmen." (Zitat PZ-Info)

26.4.1997: Das Musikerduo „Burr & Klaiber" gibt sich „wortkarg", „fast unfreundlich" und kassiert dann bei der sichtlich „irritierten" Irm Roterberg für „fehlende Mithilfe" eine höhere Gage ab.

15.2.1997: In einem Brief wendet sich Ewald Loschko, als PZ-Vorsitzender, an Herrn Oberbürgermeister Theurer: „die überraschende und der Öffentlichkeit sichtlich mit >Knalleffekt"< vorgesetzte Gründung der >Maximilian-Ritterspiele< ist der Anlaß zu diesem Brief und zugleich zu unserer Bitte um ein Gespräch mit Ihnen. Wir erkennen in diesem >Kultur<-Spektakel eine bedenkliche Tendenz im kulturellen Leben unserer Stadt, die sich der bisher gemeindlichen und bürgerschaftlichen kulturellen Qualifizierung Horbs kontraproduktiv entgegenstellt." (Zitat Brief)

13.9.1997: Zum ersten Mal beteiligt sich der „Förderverein Kloster" mit dem Klostergebäude am  Tag des offenen Denkmals. Mitglieder des PZ tragen dazu szenischen Darbietungen bei.

28.9.1997: Das „Hoftheater" des Kultur- und Theaterforums (KTF) Nordstetten veranstaltet im Gasthaus „Greifen" eine Benefizveranstaltung für das Projekt Zukunft. Solidarität tut gut!

18.10.1997: Der inhaltliche Schwerpunkt „PZ gegen Sozialen Abbau – Das PZ ist der Meinung: Sozialstaat braucht wieder Solidarität!" (Zitat PZ-Info) wird mit dem Kabarett „Nestbeschmutzer" eröffnet. Im Talhaus finden Veranstaltungen mit Sybille Kugel und Dieter Koschek statt. „Wer kürzt bei wem? Bundeskanzler 32 000 DM mtl.; Bundestagsabgeordnete 18 000 DM mtl. und ihre Ratgeber: die Inhaber von Großbetrieben ab 250 000 DM mtl.; die Chefs der Banken 100 000 DM mtl. kürzen bei ArbeitnehmerInnen (durchschnittlich 2 600 DM mtl.); BezieherInnen von Sozialhilfe (durchschnittlicher Zuschuß 500 DM mtl.) Vielleicht provoziert diese Darstellung! Aber es berührt uns, wenn wir sehen, wie die Zahl der Arbeitslosen steigt, wie immer mehr Menschen von Sozialhilfe leben müssen, wie Neid und Mißgunst gegenüber denen zunimmt, die selbst am wenigsten haben (AsylbewerberInnen, AussiedlerInnen, Obdachlose). (Zitat Programm-Info)

1998

4.4.1998: Im Brecht-Jahr erläutert „Sunshine Dever": „Was hat B.Brecht mit Schamanen  am Hut?"

September 1998: Mit „PZ proudly presents: best of 6 years talhaus" wird das letzte „Talhaus"-Programm eingeläutet. Der bisherige Gastgeber und Verpächter Guido Michielin in seinem Grußwort: „Projekt Zukunft – das war über 6 Jahre eine geglückte Symbiose! Ihr ward all die Jahre gern gesehen im Talhaus, Ihr Couragierten, Alternativen, Engagierten mit dem unermüdlichen Organisations- und Improvisationstalent! Macht weiter so! Eure Michielins" (Zitat)

1999

Seit 1999: „Kultur im Kloster: Ehrenamtlich. Die Sache mit der Freiwilligenarbeit!"

26.2.-28.2.1999: Eröffnungswochenende des Projekt Zukunft im Horber „Kloster" mit dem „Theater Tambambura", mit Gotthard Sinn, einem Jazz-Brunch und „Second Adventure"-natürlich! Gleichzeitig eröffnen Gabi Debacher-Auber und Werner „Pomi" Pomorin die „Kulturgaststätte Kloster". Erstmals gibt es unter der Prämisse „Dünnen Köchen traut man nicht" : Wilde Kartoffeln, Griechische Hirtenaugen und auch Schlemmer-Abende im sagenhaften Kloster-Ambiente.

15.4.1999: Tobias Pflüger und Arno Neuber (Mitarbeiter der Informationsstelle Militarisiserung Tübingen) referieren auf Einladung der Horber Initiative für den Frieden im „Forum" des „Klosters" zum Thema „Zapfenstreich und Bundeswehr – Damals und heute".

27.5.1999: Das Projektteam beschließt das „Horber Bündnis für die Brücke" zu unterstützen.

25.9.1999: Das Projekt Zukunft führt die Jahrestagung der LAKS (Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren Baden-Württemberg) zum Thema: „Ehrenamtlich – Die Sache mit der Freiwilligenarbeit in der Kultur". Die Tagung beginnt mit Referaten von Thomas Roebke, Gerd Spiekermann, Werner Hartung, führt über eine Podiumsdiskussion und endet schließlich mit einer Stadtführung zum Thema „Horber Kreuzweg ehrenamtlicher Kulturarbeit" mit Margrit Kinsler.

November 1999: Mit dem Umzug ins „Kloster" ruft das Projekt Zukunft zusammen mit der Horber Initiative für den Frieden wieder zu „Horber Friedenstage" auf. Umrahmt von der Fotoausstellung „Ende und Anfang – die letzten Jahre des 2.Weltkrieges" der Friedensbibliothek/Antikriegsmuseum Berlin tritt das Neusser Tendenztheater mit dem Stück „Die weiße Rose" auf und der 83jährige Peter Gingold vom Verband der Verfolgten des Naziregimes (VVN) aus Frankfurt referiert.

Jahrtausendwende 1999/2000:

Silvester 1999: Bei einem (von Margrit Kinsler organisierten) Fenstertheater winken pünktlich um 0.00 Uhr „Quasimodo" (Werner Pomorin), „Heinrich VIII" (Helmut Loschko), „Kardinal Richelieu" (Udo Kinsler), Adele Sandrock (Margot Keppler), Mutter Teresa (Ursula Nagel) und viele andere weltberühmte Persönlichkeiten aus den Fenstern des historischen Klostergebäudes.

6.1.2000: Das Kultur- und Theaterforum (KTF) Nordstetten feiert mit seinem Kultprogramm „Ein Festival der Triebe" grandiose Premiere im Klostersaal. „Buaba-, Buabaspitzle mit Kraut war nicht nur der absolute Hit beim Festival. Nein, auch nach den Veranstaltungen wurden den AkteurInnen vom Kloster-Wirt Pomi solche frisch dargereicht. Mahlzeit!" („Klostergeflüster" im PZ-Info)

2000

14.6.2000: Dr. Martin Widmann, Weingarten referiert auf Einladung des Projekt Zukunft über „Sebastian Lotzer, den Schreiber des Baltringer Haufens und gebürtigen Horbers."

September 2000: „Erstmals seit 1985 haben wir beschlossen die Eintrittspreise für die Kinderveranstaltungen zu erhöhen. Nur so ist es möglich auf Dauer unseren Ansprüchen an hervorragendes Kinderprogramm gerecht zu werden." (Vorwort PZ-Info)

Herbst 2000: Das Projekt Zukunft geht „online"! Unsere Homepage unter http:/www.pz-horb.de!

5.11.-24.11.2000: Horber Friedenstage im „Kloster": Fotoausstellung „Wo ist die Wahrheit über den Krieg?", Referate zum „Jugoslawienkrieg" mit Birgitte Klass und Jürgen Elsässer.

26.10.2000: Lesung des Autorentreff Freudenstadt mit unserem Vereinsmitglied Manfred Kessler.

2001

1.5.2001: Mit dem Einstieg von „Maier-Urgestein" Helmut Loschko als neuem Klosterwirt endet eine viermonatige Übergangszeit der „Kulturgaststätte Kloster". Sein Motto: „Wer nix wird, wird auch nicht Wirt!" Seine Vorgängerin Gabi Debacher-Auber hatte zum 31.12.2000 aufgehört.

12./13.5.2001: Die „offizielle" Einweihung des „Klosters" durch den Förderverein Kloster mit „Wirtschaftsminister"-Besuch, viel „Pils" – und endlich keinen Baudreck mehr!!

30.9.2001: Beim Jazz-Matinée „Dizzy Krisch Vibraphone Quartett" besucht der Horber „Jazz-Papst" Helmut Fuchs erstmals das „Kloster". Dizzy Krisch und Karo Höfler kennt er noch von früheren Auftritten in seinem „legendären" Jazzclub Seewald.

13.10.2001: „Zu Gast in Afrika" mit Kobna Anan (Kinderprogramm mit gemeinsamem Essen).

November 2001: Horber Friedenstage zum Thema „Gewalt macht Spaß!?" im „Kloster".

23.-25.11.2001: Sagenhafte Premiere des hauseigenene Theater-Projekts „Kloster 2001" unter Leitung von Pina Bucci mit ihrem selbst entwickelten Stück „Verführerische Düfte – Hexen damals und heute?" - „Hut ab! Sie haben sich selbst übertroffen!" (Zitat Schwarzwälder Bote)

2.11.2001: Ein Jazz-Matinée im Kloster mit internationalem Flair: Daniel Barda (Paris), Frank Roberscheuten (Eindhoven), Clemens Wittel (Reutlingen), Alyn Shipton (London) und der Drummer Norman Emberson (London, Italien) bilden die „Norman Emberson Hot Five".

(Norman Emberson ersetzte übrigens 1979 Pete York bei der legendären „Chris Barber Band").

8.11.2001: Mitgliederversammlung im Kloster. „Bis zum Jahresende werden es, wie schon im Vorjahr, 60 Veranstaltungen sein, die vom Projekt Zukunft im Kloster geplant, organisiert und durchgeführt wurden. Etwa 3500 Menschen werden diese Veranstaltungen besucht haben. Eine große Leistung wie ich finde. Die Besucher aus Horb und der ganzen Region honorieren unser Engagement und unsere Leistung. Leider müssen wir Zweifel anmelden, ob die politischen Vertreter der Stadt Horb und des Landkreises Freudenstadt die Arbeit des Projekt Zukunft genügend anerkennen. Unser Antrag auf Erhöhung des städtischen Zuschusses um 10 000 DM auf insgesamt 25 000 DM wurde abgelehnt. Statt dessen sollen wir aus der Vereinsförderung weitere 1000 DM erhalten. (Vorwort von Ewald Loschko, PZ-Info).

2002

18.4.2002: Gemeinsames Konzert der Big Band Städtische Musikschule Horb und der Big Band Jugendmusikschule Balingen im Klostersaal. Bigger geht´s nicht!

15.5./16.5.2002: Auf Einladung der Südwestpresse tritt Uli Keuler erstmals im „Kloster" auf. Uli Keuler erinnert sich noch gut an seine Auftritte 1986 in der „Gaststätte Maier". Er verspricht nächstes Jahr zum „20jährigen" wieder ins „Kloster zu kommen". Im April 2003 ist es soweit!

8.6.2002: „Travestie im Kloster" – „Die Damen der Nacht" sind Madame Rudy (Rüdiger)  und Miss Harry (Harald). Am gleichen Abend liest Ingrid Noll im Auerbachmuseum, um anschließend beim Gast gebenden Projekt Zukunft in der Kulturgaststätte zu speisen.. „Bunter Abend in Horb!!"

26.4.2002: Erstmals „best of rock and pop – Eine Disco nicht nur für Oldies" in Zusammenarbeit mit dem Horber Haus der Jugend „Marmorwerk" im Klostersaal. „I can´t get no satisfaction!"

5.10.2002: Eine sensationelle „Kloster"-Premiere: Rashella Rova begeistert mit ihren „Life-Songs".

1.-22.11.2002: „Globalisierung und Frieden – wem gehört die Welt?" ist das Motto der Horber Friedenstage im „Kloster". Neben der Fotoausstellung „Das Angesicht des Anderen", gut besuchte Vorträge von Wolfgang Pörschke („Ist fairer Handel möglich?"), Tobias Pflüger („Die globalen Kriege") und Dr. Richard Brems (Attac-Gruppe Horb).

2003

Seit 2003 „Mit Minijobs mehr Professionalität, aber der Kostendruck steigt!"

Das Jahr 2003 war geprägt durch das Jubiläumsjahr „20 Jahre Projekt Zukunft", aber auch durch die Praktikumsstelle von Christina (Tina) Pittner und den Minijob von Helmut Loschko beim Projekt Zukunft. Und so vieles Alltägliche:

-       16 Personen, Menschen arbeiteten im Projektteam aktiv mit

-       22 Projektteamsitzungen hat es gegeben

-       über 20 weitere Termine wie z.B. Info-Verschickung oder OB-Gespräch fanden statt

-       Im Jahr 2003 konnten wir 18 neue Vereinsmitglieder begrüßen.

Rückblick auf die Aktivitäten zu „20 Jahre Projekt Zukunft":

-       „Festakt" am 25.3.2003 – Dauerausstellung – Großes Bilderbuch – Broschüre zum 20jährigen – besondere Veranstaltungen wie Jazz Missa, 1. Horber Theaterfestival, Lesung mit Hermann Bausinger – das Fest am 18.10.2003 mit Acoustic Adventure

Gemeinsame Veranstaltungen 2003 gab es mit

-       Attac Horb (Richard Brems) – VHS Horb – Horber Initiative für den Frieden (Horber Friedenstage)  - Auerbach-Literaturkreis Horb – Förderverein Synagoge Rexingen (Beth Shalom-Veranstaltungsreihe)

Das Kulturhaus Kloster nutzten im Jahre 2003

-       AK Sexuelle Gewalt (Jubiläumsveranstaltungen zum 10jährigen) – Berufsakademie Horb – Kultur- Theaterforum Nordstetten – bis Mitte 2003 die Jugend- und Drogenberatungsstelle

Sonstige „Neuigkeiten" im Jahre 2003:

-       Seit Mitte 2003 bezieht das Projekt Zukunft den Strom von der EWS (Schönau)

-       Erste und einzige Hausversammlung fand statt

-       Besuch und Kontakt zum Freien Radio Freudenstadt

-       Eine Besucherbefragung wurde durchgeführt

-       Wieder fand der Kuchenverkauf bei den Ritterspielen statt

-       Teilnahme am Tag der Soziokultur durch die LAKS (Landesverband Soziokultur)

-       Mitarbeit bei der Arbeitsgruppe „Stadtfest 2005"

-       Die wohl letzte PZ-Pfingstfreizeit im Montafon fand statt

-       Das Sommerfestle fand bei Pina und Matthias in Ihlingen statt uvm.

Zum Programm 2003:

-       64 eigene Veranstaltungen, nochmals mehr als im Vorjahr 2002

-       über 5000 BesucherInnen, auch mehr als im Vorjahr 2002

-       dies entspricht einem Durchschnitt von 80 BesucherInnen pro Veranstaltung
(Auszug aus dem Protokoll zur Mitgliederversammlung am 14. April 2004)

2004

In der Mitgliederversammlung am 2.3.2005 gibt Ewald Loschko einen Rückblick auf das Jahr 2004

Der Arbeitsaufwand in Zusammenhang mit dem Pächterwechsel in der Kulturgaststätte Kloster war gravierend. Die eher persönlich zu sehenden Gründe von Helmut Loschko waren nachvollziehbar und trafen  bei allen auf  Verständnis. Die Entscheidung für Youssef Rahil als neuen Pächter war eindeutig.

Das Projekt  Zukunft e.V beschäftigt Helmut Loschko weiterhin auf Minijob-Basis. Der Ausbaus dieser Stelle ist im Projektteam ein klar erklärtes Ziel.

Der Aufwand im Bereich der Ehrenamtlichkeit

-       12 – 15 durchschnittlich Anwesende bei den Teamsitzungen

-       18 Teamsitzungen + Klausur + Teamfestle + Jahresabschlussessen

-       viel Telefonate und noch mehr Mails mittlerweile

-       neu eingeführt, der von Helmut verfasste Newsletter, Aktuelles komprimiert dargestellt

Übersicht über die Veranstaltungen:

-       61 „eigene" Veranstaltungen eigen wurden durchgeführt

-       3662 Besucher dabei, im Schnitt 60 Besucher

-       Gage 30 T€, ohne Nebenkosten

-       Eintrittsgelder 25 T€,  daraus folgern 84% Deckungsgrad

-       es gab aber mindestens  nochmals 61 andere Veranstaltungen, wie FI,

Die Entwicklungen im Gebäude Kloster

-       es wird mehr und mehr ein buntes Kulturhaus

-       weitere Pächter sind bspw. die  Horber Hebammen seit Sommer 04

-       laut Belegungsplan kommen wir auf  288 Belegungen, wie Weinkontor, Veranstaltungen, Pflegeheim o.ä.

-       wenn jedes Mal nur 30 Personen da sind, ergeben sich rd. 10 tausend Personen

-       das Forum hat sich für Ausstellungen empfohlen

Weiteres

-       starkes Engagement gegen die geplante Schließung der Horber Stadtbücherei im Frühjahr,

-       es gibt neu die Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsamt in der Reihe „Erzeuger -Verbraucher im Dialog" sowie den Brennpunkt Lebensmittel

-       eine Aktion gab es zusammen mit dem EDV Einheitlich demokratischer Verein

-       weiterhin am Laufen ist die Zusammenarbeit mit dem Auerbach Literaturkreis

-       das PZ hat sich auch auf dem Horber Markt der Möglichkeiten präsentiert

-       ein finanziell wichtiges Ereignis ist der Kuchenverkauf beim Klosterfest, da die Kuchen allesamt gespendet werden und wir die Einnahmen bekommen

-       sicherlich herausragend die LAKS Mitgliederversammlung mit der Verleihung des Theo Pinkus Preises an die Horber Initiative für den Frieden

(Auszug aus dem Protokoll Mitgliederversammlung vom 02.03.2005)

Rückblick durch den ersten Vorsitzenden Ewald Loschko auf das Jahr 2005

Die Menschen

    * Erinnerung an Irm Roterberg und Theo Nutz Februar 2006 verstorben

-       wie ist das Team mit dem Tod von den Beiden umgegangen!

    * 14 Menschen zählt das Projektteam
    * 18 Projektteamsitzungen (fast alle 2 Wochen)
    * dazu viele weitere Sitzungen/Termine, wie Infoversand, Redaktionsteam, Pachtgespräche, Mietertreff, Vorstandsgespräche, Vereinsstammtisch Horb
    * OB-Gespräch im März 2005 (siehe Protokoll)
    * Ein Team-Workshop am 23.01 mit dem Schwerpunkt „Was ist ehrenamtlich noch zu leisten – unsere Hauptamtlichenstelle"
    * Klausurtag am 29.12. „Traumschlösser" (Helmut nachher mehr)
    * Klosterfest, zum ersten Mal in eigener Regie
    * Klosterputztag am 05.03.2005
    * Ein „verhageltes, verschobenes und dann verregnetes Sommerfestle bei Siggi
    * unzählige Veranstaltungsdienste

Nein – ich weiß, dies sind nicht nur nüchterne Zahlen, eine Auflistung von Terminen, auch wenn es jetzt so rüber kommt. Das ist eine Sache, von 10-15 Menschen, die mann/frau ohne Idealismus nicht machen kann. Dabei denke ich nicht nur an die so genannten Macher, ich denke an alle, ich weiß zu schätzen wie sich jeder mit seinen Möglichkeiten einbringt. Ich bedanke mich bei jedem einzelnen für sein Tun.

2005

Hauptamtliche

    * seit April 2005 haben wir neben Helmut mit Uli eine weitere Minijoblerin

    * Zur Finanzierung haben wir Neues angefangen

-       Pausenbewirtung

-       Kloster-Disco

-       Klosterfest

-       Kuchenverkauf Adventsausstellung

    * Anna Selbmann hat ein Schnupper-Praktikum bei uns gemacht

2006

Schwerpunkte im Projektteam

    * Obwohl erst 2006 durchgeführt, begleitet uns schon sehr lange Zeit das so genannte LOS-Projekt „Interkulturelle Frauenbegegnung in Horb"
    * Verbraucher – Erzeuger – Dialog, die Fortsetzung
    * Beteiligung des Projekts Zukunft an den Horber Friedenstage 2005 zum Thema „Soziale Gerechtigkeit
    * Ländlicher Raum und Soziokultur war Thema im Projektteam
    * Der Zigarettenautomat muss weg - Nichtraucher-Raucher-Diskussion im Kloster, in der Klostergaststätte, blieb dann aber „mehrheitlich" beschlossen doch stehen.

Manches angesprochene oder gewünschtes haben wir noch nicht umgesetzt:

    * Ein neuer Flyer über das Projekt Zukunft (Mitgliederwerbung, z.Zt. etwa 100 Mitglieder, stagnierend)
    * Die Überarbeitung unserer Homepage
    * Überhaupt der Brennpunkt Horb, kommunale Themen wie Grünprojekt, Bahnhofsareal, Autohof, Brücke oder wie 2004 die geplante Schließung der Stadtbücherei

Veranstaltungen:

    * 57 eigene Veranstaltungen
    * ca. 4.500 Besucher
    * fast 26.000 € Gagen (wir sparen oder verhandeln besser)
    * über 22.000 € Eintrittsgelder
    * macht eine Deckung von 86% (wir werden immer besser – Staatstheater = 7%)
    * ca. 60 Besucher pro Veranstaltung egal ob Kinderprogramm oder Vortrag
    * die Besucherzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht rückgängig, allerdings fanden 2005 auch keine „Großveranstaltungen" wie mit That will Do statt.
    * Horber Neckarabend in Zusammenarbeit mit dem Neckarerlebnis-Verband (Tommy Mammel, Horber Künstler und Dias) im Mai 2005
    * „Grün bewegt" – eine Reihe organisiert von Karl Vandeven
    * Der Verbraucher – Erzeuger – Dialog (Waldwirtschaft, Schäfer heute) – Frau Belschner vom Landwirtschaftsamt. Es stockt, Fortsetzung im Herbst 2006??
    * Stadtbücherei-Fest im September mit Kinderprogramm von uns
    * Klosterfest, wichtige Einnahmequelle
    * Neues Stück des Theaterprojekt Zukunft unter der Leitung von Pina Bucci: „Diese Leistung kann nicht genügend gewürdigt werden"
    * Regelmäßige Kunstausstellungen im Klosterforum – Dank an Muriel Shah, Nagold

Soweit zu den Veranstaltungen des Projekt Zukunft.

Die Belegungspläne sagen – es waren außerdem noch 286 Fremdveranstaltungen (sonstige Belegungen, Vermietungen). Noch mehr als im Vorjahr, und es werden immer mehr -gigantisch!!!"

(Auszug aus dem Protokoll Mitgliederversammlung vom 02.03.2005)

--- Die Chronik des Projekt Zukunft wird hoffentlich fortgeschrieben! -

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